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Herstellung für Militärbranche

Geschäftliche Verbindungen sind in der Militärbranche viel sensibler als in anderen Zweigen der Industrie. Man kann nicht einfach ein Unternehmen registriere und gleich mit der Herstellung von militärischen Objekten beginnen. Auch der Handel und Export wird im Falle solcher Ausrüstung streng kontrolliert und oftmals durch den Staat limitiert.

Manchmal sind wegen des Alters oder fehlender Nachfolger die Besitzer von derartigen Projekten zu einem vollständigen Firmenverkauf gezwungen. So eine Gelegenheit bietet den schnellsten Weg in den vertraulichen Innenkreis der Militärkonzerne. Aber nicht nur ein schneller Firmenverkauf kann uns die Route in diese Branche ebnen. Staatliche Ausschreibungen für militärische Ausrüstung können auch für die Gründung einer neuen Herstellermarke genutzt werden. Natürlich sollte man seine militärischen Qualifikationen zuerst mit einem kleinen Projekt zu beglaubigen versuchen. Bei einem Auftrag für Panzerproduktion oder Kriegsschiffe wird man am Anfang keine Chancen haben. Erst nach mehreren mittelgroßen Produktionsaufträgen darf man sich für die riesigen Ausschreibungen der Bundeswehr anmelden. Wenn man die Marke in Folge eines Firmenverkaufs in seinen Besitzt kriegt, dann hat man weniger Probleme bei einer Teilnahme an den strategischen Regierungsausschreibungen teilzunehmen, denn eine langjährige Firma besitzt schon viele Referenzen, die als Muster für zukünftige Handelspartner dienen können.

Um als anerkannter Lieferant der Bundeswehr funktionieren zu dürfen, muss ein Betrieb eine Reihe von spezifischen Anforderungen erfüllen, die normalerweise in keiner anderen Branche analysiert werden.